Tarifvertrag bds-ngg

48 % der Beschäftigten in Betrieben mit mindestens fünf Beschäftigten im Westen und 25 % im Osten waren von branchenübergreifenden Tarifverträgen betroffen (2009: 48 % bzw. 26 %). Weitere 2 % der Beschäftigten in Westdeutschland und 7 % der Beschäftigten in Ostdeutschland waren durch einen Tarifvertrag auf betrieblicher Ebene abgedeckt (2009: 4 % bzw. 7 %). Sektorale Vereinbarungen Die Arbeitsbeziehungen sind durch eine vergleichsweise geringe Verhandlungsabdeckung gekennzeichnet. Gemeinsame Initiativen auf nationaler und sektoraler Ebene zwischen Gewerkschaft und Arbeitgeberverbänden sind eher begrenzt. Im Teilbereich Catering dauerte der mit Abstand größte Streikstreit der Branche von Oktober 2005 bis April 2006 sechs Monate und beschäftigte die Mitarbeiter des Airline-Caterers Gate Gourmet in Düsseldorf. Der Streik, der nationale Aufmerksamkeit erregte, fand gegen Pläne zum Abbau von Arbeitsplätzen statt und betraf Fragen der Bezahlung und der Arbeitsbedingungen. Es endete schließlich mit einem Kompromiss, der eine Reihe kollektiv vereinbarter Mindeststandards für die Arbeitnehmer sichert. Bitte beachten Sie, dass Lohnverträge mit mehreren Arbeitgebern von NGG und DEHOGA auf Bundesebene (Bundeslaender) abgeschlossen werden. Alle deutschen Regionen fallen unter diese regionalen Abkommen. Wir führen nicht alle auf. * Nur Lohnvereinbarungen, die wiederholt ausgehandelt werden.

(i) Gewerkschaften, die an branchenbezogenen Tarifverhandlungen beteiligt sind (im Einklang mit den konzeptionellen Bemerkungen, die in den Hintergrundinformationen in der beigefügten Excel-Tabelle dargelegt sind, verstehen wir branchenbezogene Tarifverhandlungen als jede Art von Tarifverhandlungen innerhalb des Sektors, d. h. Tarifverhandlungen für ein Arbeitgeber sowie Verhandlungen mit mehreren Arbeitgebern. Für die Definition von Ein- und Mehr-Arbeitgeber-Verhandlungen siehe 4.2) Es gibt keine solche Praxis. Es gibt jedoch eine Praxis der Ausweitung von Tarifverträgen, die auf Bundesebene (Bundeslaender) geschlossen werden. Seit 2011 sind beim Bundesarbeitsministerium sechs Tarifverträge und ein regionaler Rententarifvertrag registriert. Nein, es gibt keine gesetzlichen Regelungen, die Repräsentativitätskriterien definieren. Es gibt keine gesetzliche Verpflichtung, dass eine Gewerkschaft, wenn sie als solche eingestuft werden soll, repräsentativ ist. Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) muss eine Gewerkschaft in der Lage sein, ihre Pflichten als Gewerkschaft zu erfüllen. Sie muss stark genug sein, um die Regeln durchzusetzen, und sie muss über eine gewisse Organisationsfähigkeit verfügen.

Die Anforderungen werden erfüllt, wenn sie in der jüngsten Vergangenheit Tarifverträge durchgesetzt hat. NGG und BdS schlossen zwei Branchenverträge für Ostdeutschland und Westdeutschland (einschließlich Ostberlin). Zum Zeitpunkt des Schreibens (Juli 2011) wird ein neuer Tarifvertrag ausgehandelt. Der HORECA-Sektor ist ein wichtiger Arbeitgeber, doch seit 2003 (Modernisierung des Arbeitsrechts) ist die Beschäftigung von einem beträchtlichen Anteil an atypischen Verträgen geprägt. Zwischen 2008 und 2010 hatte die Wirtschaftskrise starke, aber kurze Auswirkungen.

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